Das Lotto-Problem

Das Lotto-Problem

Wir werden immer wieder mal mit der Frage konfrontiert, weshalb wir eigentlich Seminare geben, wo wir doch mit Remote Viewing auch im Lotto gewinnen könnten. Da wir aber keine Lotto-Millionäre sind, wird von Skeptikern oft als Argument angeführt, dass Remote Viewing ja gar nicht funktionieren könne. Doch so einfach ist es nicht. In diesem Artikel wollen wir mit diesem Missverständnis aufräumen.

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Lotto spielen als persönliche Entscheidung

Wer Lotto spielt, tut dies, weil er sich etwa große materielle Träume erfüllen möchte, aus dem Job aussteigen oder sich mit einer neuen Tätigkeit selbst verwirklichen will. All das sind valide Gründe.

Remote Viewing führt bei Menschen sehr häufig zu einer spirituellen Entwicklung, da sie beginnen, sich selbst ganzheitlich zu entdecken. Oftmals führt diese Entwicklung weg von materiellen Wünschen, sodass ein Lottogewinn weniger erstrebenswert erscheint. Die Prioritäten haben sich verschoben.

In unserem konkreten Fall kommt hinzu, dass wir (Marie & Timo) uns mit der professionellen Arbeit mit Remote Viewing bereits selbstverwirklicht haben und uns diese Arbeit erfüllt. Daher wäre ein Lottogewinn zwar schön, Millionäre zu werden ist aber nicht unser Anliegen.

Die Sache mit den Zahlen

Doch nehmen wir an, wir wollten mit aller Macht den Lotto-Jackpot knacken und da wir Remote Viewer sind, nehmen wir natürlich diese Technik als Hilfe dazu. Wo genau liegen nun eigentlich die Probleme?

Wir sehen vorrangig zwei Schwierigkeiten.

Erstens: Die Zukunft unterliegt Wahrscheinlichkeiten. Wenn wir (etwa mit RV) eine Vorhersage treffen, dann müssen wir weiterhin kontinuierlich schauen, ob sich an der Vorhersage etwas ändert. Das ist ähnlich einem Wetterbericht: Wenn der Wetterbericht heute sagt, dass es in einer Woche am gleichen Tag regnen wird, dann sollten wir bis nächste Woche etwa alle zwei Tage nachschauen, ob sich hieran was geändert hat. Das zeigt, dass die Wahrscheinlichkeiten der Zukunft veränderlich sind. Dabei gilt: je größer ein Ereignis, desto stabiler ist es. Unserem Verständnis nach trifft das auf die Ziehung der Lottozahlen allerdings nicht zu. Das bedeutet, dass wir besser immer kurz vor der Ziehung selbst unsere Vorhersagen treffen, da die Wahrscheinlichkeiten andernfalls zu instabil sind.

Aber es gibt ein zweites, viel schwerwiegenderes Problem: Wir können im Remote Viewing nicht bzw. nur sehr schwer lesen. Wie wir hier schon ausgeführt haben, lebt und denkt unser Unterbewusstsein in anderen Kategorien als unser Wachbewusstsein. Zahlen und Buchstaben sind Konzepte, mit denen unser Verstand auf logische und formalisierte Art mit Informationen umgehen kann. Dem Unterbewusstsein, das vorrangig mit Archetypen und Emotionen denkt, sind Zahlen und Buchstaben fremd. Daher ist es nicht damit getan, dass der Viewer „reinfühlt“ und die sechs gezogenen Zahlen plus Superzahl aufschreibt.

Lösungen für das Lotto-Problem

Es gibt verschiedene Wege, wie man das Lotto-Problem im Remote Viewing angehen kann, aber keine davon ist einfach. Zudem erfordern sie einen nicht zu unterschätzenden Aufwand und Disziplin, bis sich der erste kleinere Erfolg einstellt. In der Praxis haben die meisten Viewer mangels Geduld bis dahin aufgegeben. Dennoch, es gibt Möglichkeiten.

Man kann beispielsweise versuchen, die Lottozahlen mittels Dowsing (Pendeln, Tensor) zu ermitteln. Dafür werden diese in zufälliger Reihenfolge in eine 7*7 Zellen große Tabelle eingetragen. Mittels Dowsing werden nun die Zahlen der kommenden Ziehung ermittelt. Darunter gibt es eine Zeile mit 10 Kästchen für die Superzahl. Problem hieran: Die Arbeit mit Pendel und Tensor ist für viele Viewer schwierig und fehleranfällig, und der Verstand muss für sieben Durchläufe (sechs Zahlen plus Superzahl) unter Kontrolle gebracht werden. Zudem ist das Dowsing (wie wir es aus der Lokalisierung auf Karten kennen) selten 100% exakt auf dem Punkt. Beim Dowsing der Lottozahlen rächt sich eine Fehlerrate von nur 10% recht schnell.

Eine andere Methode stellt das Associative Remote Viewing (ARV) dar. Hierzu verknüpfen wir jede der 50 möglichen Zahlen (1-49 für die Ziehung der sechs Zahlen, die 0 kommt bei der Ziehung der Lottozahl hinzu) etwa mit einem Geschmack. Also die 1 wird verknüpft mit Zimt, die 2 wird verknüpft mit Zitronensäure, die 3 wird verknüpft mit Schokolade etc. Nun gilt es eine Abmachung zu treffen: Nach der Ziehung wird der Viewer sieben verschiedene Dinge zu Essen bekommen, deren Geschmack mit den gezogenen Zahlen verknüpft ist. So bekommt er sechs Dinge zu essen, die für die Hauptziehung stehen, und eine weitere Sache darf er für die Superzahl genießen. Wird also in der Ziehung die 3 gezogen, so kann sich der Viewer nach der Ziehung unter anderem über ein Stück Schokolade freuen (was dann auch gleichzeitig die Motivation zum Weiterspielen anregt). Die Aufgabe für den Remote Viewer heute (also am Tag vor der Ziehung) ist es, alle Geschmäcker aufzuzählen, die er nach der Ziehung zu essen bekommen wird! Alles klar? Untenstehende Abbildung verdeutlicht das Prinzip.

Auch die ARV-Methode hat ihr Problem: nämlich 50 hinreichend unterscheidbare Geschmäcker zu finden. Die Schwierigkeit hierbei liegt also in der Bandbreite des Lotto-Systems. Zudem müssen nach der Ziehung alle 50 Geschmäcker verfügbar sein, was in der ein oder anderen Studentenküche wohl schwierig werden kann. Zwar kann man statt Geschmäckern auch etwa Geräusche oder Farben nehmen (der Viewer bekommt dann abhängig von den gezogenen Zahlen etwas zu hören bzw. zu sehen), doch auch bei der Aufzählung 50 unterschiedlicher Farben landen wir schnell in nur noch sehr feinen Farbnuancen, die den Unterschied machen.

Fazit

Lotto spielen mit Remote Viewing ist nicht einfach und erfordert sehr viel Übung, Geduld und Aufwand. Abgesehen davon, dass sich die Frage nach der persönlichen Motivation für den Lottogewinn stellt, scheitern viele Viewer an genau diesen Anforderungen. Vielversprechender scheinen dagegen Sportwetten zu sein, da die Menge aller möglichen Ergebnisse viel geringer ist (in der Regel gibt es vier Ausgänge: Sieg, Niederlage, Unentschieden, Spiel entfällt). Damit lassen sich etwa mittels RV viel leichter unterscheidbare Geschmäcker verknüpfen. Das Problem an Sportwetten: Man wird nicht mit einem Schlag Millionär. Wie man es auch dreht und wendet, mit RV zum schnellen Millionengewinn zu kommen, ist ein Irrglaube und Skeptiker machen es sich hier aus Unkenntnis über die Materie zu einfach. Wir persönlich bleiben daher lieber dabei, uns mit RV selbst zu verwirklichen. Das zumindest hat Erfolgsgarantie.

Sie möchten selbst Remote Viewer werden? Wir bieten professionelle Schulungen und Kurse an, in denen Sie die Technik der Fernwahrnehmung selbst erlernen können. 

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Marie Priebusch und Timo Féret

Marie Priebusch und Timo Féret

Professionelle Remote Viewer und Ausbilder bei Into The Matrix

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