Titelbild

Am 5. und 6. September fand im bayrischen Bad Gögging bei Ingolstadt die erste deutschsprachige Konferenz der International Remote Viewing Association (IRVA) statt. Mit dabei waren hochkarätige Vortragsredner: Lyn Buchanan, Tom McNear, Luciano Arruda, Paul Smith, Robert Fleischer, Kai Brenner, Werner Betz, Gunther Rattay, Jana Rogge, Marcus Boldt, Alexis Champion und Timo Féret. Durch das Programm leitete an diesem Wochenende mit Witz und Charme Marie Berthold.

Wir, Marie und Timo, waren gemeinsam mit Gunther Rattay und Marcus Boldt Teil des Orga-Teams, dementsprechend waren wir gut ein Jahr lang damit beschäftigt, die Konferenz mit tatkräftiger Unterstützung von Luciano Arruda (dem gegenwärtigen Präsidenten der IRVA) auf die Beine zu stellen. Während des Konferenzwochenendes unterstützten uns unsere fabelhaften Helfer Ingrid, Bettina, Susanne, Yvonne und Paula, die großartige Arbeit leisteten und „den Laden am Laufen hielten“ (tausendfachen Dank an dieser Stelle!). Die Technik übernahmen unsere beiden Sebastians und Robert, unsere professionellen Herren der Technik (ein nicht weniger großes Dankeschön an euch!). Bei die Übersetzung der englischsprachigen Vorträge half ein Team aus Dolmetschern (ja, auch an euch ein riesiges Dankeschön!).

Das Monarch-Hotel in Bad Gögging erwies sich als eine tolle Location für diese Veranstaltung. Immerhin kannten wir das Hotel vom AAS Kongress, der vor einigen Jahren dort stattfand. Daher wussten wir, dass wir hier eine tolle Veranstaltung würden abhalten können und dass unsere 200 Gäste bestens versorgt werden würden.

Insgesamt war die Konferenz aus unserer Sicht ein voller Erfolg! Zwar gab es hier und da einige technische Probleme mit der Übersetzung (und ja, wir als Orga-Team haben viel dazugelernt und wissen, was es das nächste Mal besser zu machen gilt), aber Robert Fleischer sprang spontan und gut gelaunt ein und übersetzte an der einen oder anderen Stelle, wenn die Technik streikte (vielen Dank an Robert!). Trotz allem war die Atmosphäre unter den Teilnehmern großartig, man spürte förmlich diese tolle Energie im Saal, die Begeisterung und Freude am Austausch und an den gegenseitigen Gesprächen. Das war viel schöner, als wir uns im Vorfeld vorgestellt hatten! Auch das Lyns Flug ausfiel und er erst Samstagvormittag eintraf (anstatt wie geplant Freitagmittag), und wir dadurch kurzfristig das Programm umgestalten mussten, tat der Stimmung keinen Abbruch. Dass er und Tom extra aus den USA angereist waren und wir somit zwei ehemalige Remote Viewer des Star Gate Programms vor Ort hatten, war für viele Teilnehmer ein Anziehungspunkt und die beiden standen sicherlich für viele Selfies bereit und haben viele Fragen beantwortet.

Eine besondere Freude bereiteten uns der herzliche Empfang und der begeisterte Applaus für Luciano Arruda, der aus den USA viel und mit großem dazu beitrug, dass die Konferenz überhaupt stattfinden konnte. Zudem war die Konferenz auch seine Idee gewesen. Lieber Luciano, wir danken auch dir von Herzen!

Und was uns nicht weniger gefreut hat, war, dass wir uns bekannte und lieb gewonnene Gesichter endlich (wieder) einmal in 3D sehen konnten, wie zum Beispiel Lyn Buchanan, Robert Fleischer, Kai Brenner, Werner Betz, aber auch Bernhard Reicher, Stefan Franke und Christian Wieser. Aber natürlich auch ca. 25 unserer Schüler, die ihren Weg zur Konferenz fanden. Es war wirklich wirklich toll, mit euch allen zusammenzukommen!

Die Abende (Freitag bis Sonntag) waren geprägt von langen und tiefgründigen Gesprächen bis mitten in die Nacht hinein, bei denen viele neue Bekanntschaften gemacht wurden. Zwar waren die Augen dann am nächsten Morgen mit dem Klingeln des Weckers recht klein, aber das war es wert!

Einen kleinen Wermutstropfen gab es allerdings. Wir wollen die Sache hier nicht weiter ausführen, diejenigen, die dabei waren, werden wissen, was gemeint ist. Tatsächlich führte diese Situation bei allen Teilnehmern, mit denen wir sprachen, zu Unverständnis und Kopfschütteln. Gott sei Dank verflog dieses Stimmungstief bald und die gute Atmosphäre kehrte zurück. In diesem Zusammenhang möchten wir, Marie und Timo, dafür plädieren, dass sich die Remote Viewing Szene trotz fachlicher Differenzen auf Augenhöhe und freundlich begegnet. Wir dürfen im Remote Viewing unterschiedlicher Meinung sein, wir dürfen unsere Meinungen vertreten und unterschiedliche Auffassungen diskutieren, wir müssen uns auch nicht alle gleichermaßen mögen. Verbale öffentliche Angriffe auf Kollegen allerdings, egal ob unterschwellig und subtil vorgetragen oder aggressiv und offensichtlich, haben unserer Meinung nach in der Szene nichts zu suchen und wir tun uns und der RV Szene damit einen Bärendienst. Wir sprechen uns hier klar für einen respektvollen Umgang miteinander aus, egal ob in Deutschland oder auf internationaler Bühne, und wir distanzieren uns von jeglichem respektlosen Verhalten im Umgang miteinander.

Mit diesen Worten beschließen wir den Blog-Artikel, nicht aber ohne noch einmal zu betonen, dass sich die Teilnehmer ihre gute Stimmung trotz dieses Vorfalls nicht nehmen ließen. Zurück bleibt die Erinnerung an ein großartiges Event, das nächstes Jahr wahrscheinlich seine Fortsetzung findet. Denn diese Konferenz in Bad Gögging war ein Ableger der jährlichen Konferenz der IRVA, die traditionell in den USA stattfindet. Da diese aber 2027 erstmals nach Europa kommen soll, war die Konferenz in Bad Gögging auch eine Art Testlauf. Und dieser war ein voller Erfolg, hatten wir doch mit 200 Teilnehmern mehr Gäste, als die jährliche Konferenz in den USA typischerweise hat!

Und ja, darauf haben wir Sonntagabend kräftig angestoßen. In dem Sinne: Cheers! Timo

Über die Autoren:

Marie Berthold und Timo Féret

Professionelle Remote Viewer und Trainer bei Into The Matrix